Article by Bernd Mand, December 2011
Die US amerikanische Künstlerin Lucky Kelly Rapp kehrt an ihre alte Wirkungsstätte zurück und zeigt eine Auswahl ihrer Arbeiten in ihrer ehemaligen Galerie in H7 35. Vom 10. Dezember 2011 bis 29. Januar 2012 sind hier die Arbeiten der in San Francisco arbeitenden Konzeptkünstlerin zu sehen.
Die glänzenden Oberflächen täuschen. Unter den Schichten von Kunstharz und Farbe in Lucky Rapps Arbeiten versteckt sich eine ernstzunehmende Einladung zum Dialog. Hinter plakativen Sprüchen wie "Versteckt in der Kunst sind die Träume" oder einem simplen, alltagsphilosophischem "There will always be coffee" fordert die amerikanische Künstlerin zum Gedankenspiel auf. Kontrastreich, direkt und mit blinzelnden Augen.
Immer im Spannungsfeld zwischen dekorativem Störmoment und persönlicher Reflektion öffnen die Arbeiten der Autodidaktin dabei skurrile und denkwürdige Blickwinkel auf unsere Realität. Wunderliche Kommentare zum Leben.
Die Künstlerin:
Lucky Rapp wurde in der Bay Area um San Francisco geboren und studierte Sportmedizin an der San Diego State University in Kalifornien. Nach ausgiebigen Reisen durch Asien, Indien und Europa lebte sie in Paris und Mannheim. In Mannheim erarbeitet sie erfolgreich Schaufenster-Konzepte für ein Modekaufhaus. In dieser Zeit arbeitete sie bereits intensiv an anderen künstlerischen Projekten und richtete in ihrer Wohnung ihre eigene Galerie ein. Sie zeigte lokale Künstler in Einzelausstellungen und verband diese jeweils mit einem individuellen Raumkonzept.
2001 zog es die Künstlerin zurück in ihre Heimat. Lucky Rapp lebt und arbeitet seitdem in San Francisco.
Lucky Rapp is a self taught artist although her mother was pregnant with her while getting her degree in art and interior design, which could reflect the principle permeable possibilities of osmosis.
Lucky graduated from SDSU with a degree in sports medicine and athletic training. Born in the Bay Area, Lucky has traveled extensively throughout Europe, India, and Asia and has lived in Germany and Paris.
In Mannheim she became successful as a designer of window concepts for the large multi-house department store in that town. Through this time she also worked on other projects, one of which was running an art gallery out of her 19th century apartment. She selected local artists, presenting one artist at a time and created an appropriate concept for each show. These concepts extended from the invitations to complete transformations of the gallery interior. These events and shows were widely enjoyed and often provoked interesting debate.
She returned to the Bay Area in 2001, where she lives and creates in San Francisco's Mission District.